Meisterkurs Oboe
Prof. Alexei OgrintchoukKursrepertoire: frei wählbar
Meisterklasse, Einzelunterricht
Technik und Interpretation
aktive und passive Teilnahme möglich
Kursbeginn: Mittwoch, 01. Juli 2026, 15 Uhr
Kursende: Montag, 06. Juli 2026, nach dem Frühstück
Preisbeispiel:
880,00 € Kursgebühren (aktive Teilnahme),
Unterkunft und Verpflegung für Studierende
Weitere Preise buchbar
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Alexei Ogrintchouk ist Absolvent der Gnessin-Musikschule sowie des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, wo er bei Maurice Bourgue, Jacques Tys und Jean-Louis Capezzali studierte. Der gebürtige Moskauer trat bereits im Alter von 13 Jahren in ganz Europa und Japan auf.
Alexei Ogrintchouk ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der renommierte Internationale Oboenwettbewerb in Genf, den er im Alter von 19 Jahren gewann. Weitere Auszeichnungen sind der Europäische Juventus-Preis 1999, zwei „Victoires de la Musique Classique“ in Frankreich im Jahr 2002, der Triumph-Preis in Russland 2005 sowie der Borletti-Buitoni-Trust-Preis 2007. Zudem war er Mitglied der Förderprogramme „Rising Stars“ und „BBC New Generation Artists“.
Seit August 2005 ist Alexei Ogrintchouk Solo-Oboist des Royal Concertgebouw Orchestra. Zuvor hatte er dieselbe Position beim Rotterdam Philharmonic Orchestra inne, die er bereits im Alter von 20 Jahren erhielt. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker ist er auch als Solist, Dirigent und Pädagoge tätig.
Als charismatischer und technisch brillanter Solist trat er unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Valery Gergiev, Klaus Mäkelä, Seiji Ozawa, Kent Nagano und Daniel Harding auf und konzertierte mit führenden Orchestern weltweit, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra, die Orchester des Bolschoi- und Mariinski-Theaters, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Royal Philharmonic Orchestra, das Budapest Festival Orchestra sowie zahlreiche weitere Ensembles.
Im September 2023 wurde er zum Chefdirigenten des niederländischen Orchesters Phion (Philharmonie Oost Nederland) ernannt. Als Gastdirigent arbeitete er unter anderem mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Brussels Philharmonic, dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Mariinski-Orchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana sowie weiteren internationalen Klangkörpern zusammen.
Als Solist und Kammermusiker konzertierte er weltweit in bedeutenden Sälen wie dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Musikverein Wien, der Royal Albert Hall, der Wigmore Hall, der Carnegie Hall sowie der Suntory Hall. Er ist zudem regelmäßig Gast bei Festivals wie den BBC Proms, dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival, dem Berliner Festspiele und dem Edinburgh International Festival.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u. a. Gidon Kremer, Radu Lupu, Thomas Quasthoff, Misha Maisky, Sarah Chang, Tabea Zimmermann und Leif Ove Andsnes sowie renommierte Streichquartette wie das Belcea-, Eben-, Sine Nomine- und Tokyo-Quartett.
Seit September 2011 ist Alexei Ogrintchouk Nachfolger von Maurice Bourgue als Oboenprofessor an der Haute École de Musique de Genève. Darüber hinaus war er Gastprofessor an der Royal Academy of Music (2001–2011), Professor an der Musikene (2009–2011) sowie seit 2010 am Royal Conservatory Den Haag tätig. Weltweit gibt er zahlreiche Meisterkurse, unter anderem an der Académie Musicale de Villecroze, beim Encuentro in Santander, an der Mahler Academy in Ferrara sowie beim Pablo-Casals-Festival in Prades.
Er hat zahlreiche CDs bei BIS, Naxos und Harmonia Mundi mit Werken von Bach, Mozart, Schumann, Strauss und Skalkottas aufgenommen.
Komponisten wie Rodion Shchedrin, Alexander Raskatov und Marc-André Dalbavie haben Oboenkonzerte für ihn geschrieben, die er in den vergangenen Jahren zur Uraufführung brachte.