Meisterkurs Gesang
Prof. Christoph PrégardienKursrepertoire: frei wählbar
Meisterklasse, Einzelunterricht
Vokaltechnik und Interpretation in Lied, Oratorium und Oper
Kursbeginn: Montag, 05. April 2027, 15 Uhr
Kursende: Samstag, 10. April 2027, nach dem Frühstück
Preisbeispiel:
880,00 € Kursgebühren (aktive Teilnahme), Unterkunft und Verpflegung für Studierende
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„Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts „Nacht und Träume“ gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können.“ Fono Forum
Seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, machen Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Ganz besonders geschätzt wird sein Schaffen als Liedsänger.
Häufig ist Christoph Prégardien als Solist bei großen internationalen Orchestern zu erleben. So konzertierte er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia
Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco
Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Metzmacher und Thielemann
zusammen. Sein Orchesterrepertoire umfasst neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock,
Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts. Zu seinen Opernpartien gehören Tamino, Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.
Seine langjährige Erfahrung als Sänger der großen Evangelisten-Partien und die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Nagano, Chailly, Herreweghe, Harnoncourt, Luisi und Gardiner sind für Christoph Prégardien ideale Voraussetzung, sich diesem Repertoire auch als Dirigent zu nähern.
Seit dem internationalen Erfolg seines Dirigierdebüts im Jahr 2012 mit dem Ensemble Le Concert Lorrain und dem Nederlands Kamerkoor leitet er regelmäßig renommierte Klangkörper wie das Balthasar-Neumann-Ensemble, den Dresdner Kammerchor, das Collegium Vocale Gent sowie den RIAS Kammerchor.
Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf über 150 Tonträgern dokumentiert, ausgezeichnet
unter anderem mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, dem Edison Award, dem Cannes
Classical Award und dem Diapason d’Or. Beim Label Challenge veröffentlichte er nach Schuberts
Schwanengesang (mit Andreas Staier) und Die schöne Müllerin (mit Michael Gees) – ausgezeichnet unter anderem als Editor’s Choice des Magazins Gramophone und mit dem MIDEM Record of the Year Award – Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch (mit Julia Kleiter), „Between Life and Death“, „Wanderer“, die Grammynominierte
Neueinspielung der Winterreise (alle mit Michael Gees) sowie „Father and Son“ mit seinem
Sohn Julian Prégardien. Die Schubert-CD „Poetisches Tagebuch“ (mit Julius Drake) wurde mit dem Preis
der Deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet. Zu den neuesten CDs gehört eine in
Zusammenarbeit mit dem Warschauer Chopin-Institut entstandene, mit Christoph Schnackertz eingespielte CD mit Liedern von Paderewski, Moniuszko und Duparc sowie eine Neuaufnahme von Schuberts Schwanengesang und Schumanns Liederkreis op. 39 mit Julius Drake.
Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die pädagogische Arbeit. Nach mehreren Jahren an der Hochschule für Musik und Theater Zürich unterrichtete von 2004 bis 2023 als Professor an der Musikhochschule Köln. Im Rahmen weltweiter Meisterkurse ist er auch weiterhin pädagogisch tätig.